19.05.13

Rotkäppchen


Rotkäppchen

Die Märchenstunde geht weiter. Heute mit einem wieder etwas bekannteren Märchen.
Großmutter, Großmutter, warum hast du so große Augen?
Die Geschichte von dem guten Mädchen, dass ihrer Großmutter einen Korb mit Verpflegung vorbeibringen soll. Die Großmutter, die vom Wolf gefressen wird und der Wolf der sich als Großmutter ausgibt, um auch das Mädchen fressen zu können und der gute Jägersmann der Großmutter und Kind rettet.

Ich muss ehrlich gestehen, ich mochte die Geschichte nie sonderlich. Ich weiß gar nicht genau warum, aber ich fand sie nicht so sonderlich interessant.
Bis ich einen zufälligerweise über einen Film gestolpert bin, der das schlagartig geändert hat.


Zeit der Wölfe ist eine düstere und unkonventionelle Adaption des Märchenklassikers entstanden 1984.
In dieser Version erträumt sich die 13-jährige Rosaleen eine Welt, die von bösen Wölfen in Terror versetzt wird.
Ich möchte gar nicht zuviel von dem Film verraten, sondern hier nur eine große, große Empfehlung aussprechen! 
Er gehört zu einem meiner All-Time-Favorites!

Für jeden, der Lust hat sich nächstes Halloween als Little Red Riding Hood zu verkleiden, dem empfehle ich, sich folgendes Video anzuschauen (von einer Youtuberin, die ich übrigens ziemlich toll finde!), den selbstgemachte Kostüme sind einfach irgendwie cooler als gekaufte ;)


Das war's auch schon für heute wieder.
Vergesst auch nicht bei Nicki vorbeizuschauen, dort gibts diesesmal eine Frisur passend zu Rosenrot - wir hatten da letzte Woche was durcheinander bekommen ;)

Bis nächsten Sonntag
Cheerio - eure Byrdie

12.05.13

Schneeweißchen und Rosenrot

Schneeweißchen und Rosenrot

Schneeweißchen und Rosenrot ist ein sehr schönes Märchen, auch wenn es viele nicht kennen oder nur vom Titel her.
In der Originalversion des Märchens geht es um die Schwestern Schneeweißchen und Rosenrot die im Wald leben. Vor ihrem Haus stehen Rosenbäume, einer mit weißen, einer mit roten Rosen.
Eines Winters kommt ein Bär zu ihnen und bittet um Obdach. Zuerst haben die Schwestern vor dem Bär, gewähren ihm aber Unterkunft und wenn die Beiden zu arg mit ihm umsprangen, spricht er: "Lasst mich am Leben, ihr Kinder. Schneeweißchen, Rosenrot, schlägst dir den Freier tot!"
Im Frühjahr zieht der Bär aber wieder weiter, denn er will seine Schätze vor den Zwergen schützen.
Danach treffen die Schwestern im Wald dreimal einen Zwerg, der in Notsituationen ist. Zum Beispiel verfängt sich einmal sein Bart in einem Baumstamm oder im Fischernetz.
Schneeweißchen und Rosenrot wollen ihm helfen, sehen aber keine andere Möglichkeit, als ihm den Bart zu stutzen, woraufhin der Zwerg jedes Mal sehr wütend wird und verschwindet.
Beim vierten und letzten Treffen erwischen ihn die zwei Schwestern vor einem Berg von Edelsteinen.
Der Bär kommt und erschlägt den Zwerg. Seine Magie ist nun endlich gebrochen und der Bär verwandelt sich zurück in einen Prinzen.
Schneeweißchen heiratet den Prinzen und Rosenrot seinen Bruder.

Meine Lieblingsverfilmung hier ist übrigens die 1979 in der DDR entstandene Version.
Definitiv wert sich mal anzuschauen!

Schneeweißchen

Bei unsem Bloggerprojekt übernehme ich für euch die Schwester Schneeweißchen.
Ich dachte mir, da Schneeweißchen und Rosenrot auch immer in ihrer Kleidung weiß und Rot drinnen hatten und es langsam wärmer wird, suche ich euch ein paar hübsche Sommerklamotten raus, unter dem Motto "Was würde Schneeweißchen tragen?"

Jäckchen, Kleider & Schuhe - New Look | Tasche & Haarband - Bijou Brigitte

Ich hoffe euch gefallen die Kleidungsstücke und sie bieten euch ne kleine Anregung.
Vergesst nicht bei Nicki vorbeizuschauen für ein Rosenrot Make Up.

So long und cheerio
Eure Byrdie

06.05.13

Schneewittchen


...Schneewittchen

Schneewittchen ist wohl eins der bekanntesten Märchen überhaupt.
Haut, weiß wie Schnee... Lippen, rot wie Blut... Haar, schwarz wie Ebenholz...
Ich habe dieses Märchen geliebt. Vor allem die Disneyverfilmung habe ich wohl so oft gesehen als Kind, dass ichs kaum noch zählen kann.
Sogar heute summe ich noch bei besonders guter Laune "Hai Ho, Hai Ho, wir sind vergnügt und froh".
Unzählige Verfilmungen handeln von der Hübschen, den Kleinen und der Bösen.

Allein letztes Jahr kamen zwei Filme ins Kino, zum einen Snow White and the Huntsman mit Kristen Stewart als Snowwhite-Amazone und Spieglein, Spieglein - die wirklich wahre Geschichte von Schneewittchen als familienfreundlichere Version. Beide durchaus sehenswert.
Im TV sieht man, wie Snowwhite aka Mary Margaret Blanchard sich mit Problemen der realen Welt rumschlägt in Once upon a time.
Ach die Liste von sehenswerten oder lesenswerten Adaptionen ist einfach zu lang.



Aber die Hommage hört nicht bei Filmen und Serien auf.
Nein es gibt so viel, das den Namen Schneewittchen trägt. Zum Beispiel eine Rose - diese ist weiß und hat manchmal einen rosa Rand.


Und Schneewittchen hat sogar ihren eigenen Kuchen, viele kennen ihn auch als Donauwelle.
Hier sind wir bei dem Punkt um den es bei mir heute eigentlich gehen soll.
Neben ein bisschen Schneewittchen-Trivia möchte ich euch ein leckeres Rezept für Donauwellen/Schneewittchenkuchen auf den Weg geben.

Schneewittchenkuchen


Ihr braucht für den Teig
- 3 Eier
- 175 g Zucker
- 175 ml Öl
- 175 ml Milch
- 350 g Mehl
- 3 Tl Backpulver
- 1 El Kakaopulver
- 1 EL Milch
- 1 Glas abgetropfte Sauerkirschen

 Für die Creme
- 1 Pg Puddingpulver Vanille
- 400 ml Milch
- 2 EL Zucker
- 250 g Butter

Für die Glasur
- 200 g zartbitter Schoki
- 2 EL Nutelle
- 1 EL Öl

Butter in kleinen Stücken in eine Schüssel damit sie weich wird.
Puddingpulver mit 50ml und Zucker glatt rühren und den Rest der Milch aufkochen
Das angerührte Puddingpulver unterrühren und nochmals aufkochen lassen, dann sofort in eine Schüssel.
Den Pudding nun bei Raumtemperatur auskühlen lassen

Ein tiefes Blech einfetten und den Ofen auf 180°C Ober/Unterhitze vorheizen.
Die Eier mit dem Zucker cremig schlagen und das Öl hinzugeben.
Dann Mehl und Backpulver vermischen und dann abwechselnd Eiercreme und Milch unterrühren.
Dann die Hälfte des Teigs auf dem Blech verteilen.
Den restlichen Teig mit Kakao und Milch vermischen und vorsichtig auf dem weißen Teig verstreichen.
Kirschen darauf verteilen und dann ca 25-30 Minuten backen und danach auskühlen lassen.

Die weiche Butter mit dem Pudding verrühren und dann auf den erkalteten Kuchenboden geben.

Zuletzt die Schoki im Wasserbad schmelzen lassen und mit Nutella und Öl verrühren.
Dann den Guss gleichmäßig auf dem Kuchen verteilen und dann am besten im Kühlschrank fest werden lassen.

Und schon könnt ihr Schneewittchen vernaschen... Höhö ;)

Soooo vielen Dank für eure Aufmerksamkeit und vergesst nicht bei Nicki vorbeizuschauen.
Ich bin mir sicher, sie hat euch n richtig tolles Make-Up gezaubert!!!

Nächsten Sonntag erwartet euch auch schon das nächste Märchen.
Seit gespannt.

So long und cheerio
Eure Byrdie


Anmerkung: Hmpf. Sorry, dass der Post erst am Montag rauskommt/kam. Merke - wenn du willst, das was pünktlich veröffentlicht wird, dann machs selbst und verlass dich nicht auf das "Planen" :D

03.05.13

Es war einmal...

Es war einmal, in einem Land weit entfernt, in dem die Magie herrschte und die stärkste Magie der Kuss der wahren Liebe war...

Märchen, wir alle kennen sie, verbinden vielleicht sogar irgendwelche besonderen Erinnerungen damit.
So ist es bei uns zum Beispiel schon seit Jahr und Tag üblich, einmal um Weihnachten 3 Haselnüsse für Aschenbrödel anzuschauen =)

Außerdem sind mittlerweile Märchen ja auch wieder groß im Kommen, ob nun im Kino oder im TV.
Als ich das erste Mal Once upon a Time gesehen habe, war ich ganz aus dem Häuschen.

So haben Nicki von Beauty-Perle und ich uns zusammgetan und ein kleines, feines Märchen-Blogger-Projekt gezaubert. ;)
Die Nächsten Wochen erwartet euch jeden Sonntag ein Post zu einem bestimmten Märchen.

Starten werden wir am Sonntag mit Schneewittchen.


Seit also schon mal gespannt, was noch so alles auf euch wartet.
Und schaut auch immer schön bei Nicki vorbei. Es wird sich lohnen!

So long und cheerio.
Eure Byrdie

28.04.13

Be Organized!

Organisation... Das ist so ein Thema vor dem ich mich für gewöhnlich drücke.
Es ist einfach überhaupt nicht meine Stärke. Ich kann mich teilweise auch gar nicht zu Organisation motivieren.
Da das mit dem Studium aber immer schwieriger zu vereinbaren wurde, habe ich mir vorgenommen ab diesem Semester organisierter zu sein oder es zumindestens zu versuchen.
Läuft bisher eigentlich ganz dufte.

Zufälligerweise bin ich vor einer Weile von Lisa von This Is What We Love angeschrieben worden.
Sie hat mich eingeladen bei dem Projekt Be organized mitzuwirken (was mich wirklich sehr gefreut hat :D) und da dacht ich mir, das passt gerade ganz gut zusammen und ich mach da jetzt einfach mal mit.

Ich verrate euch also nun meine kleinen Tips mit denen ich mich zu mehr Organisation austricksen kann/konnte.
Diese Tricks sind natürlich nichts besonders ausgefallenes, aber sie helfen mir wirklich.

1. Der Terminkalender
Der Terminkalender ist das A und O für Organisation und Planung.
Ich habe ihn wirklich immer bei mir, außer wenn ich abends weggehe.
Früher hab ichs immer probiert einen zu führen, hab ihn dann aber zumeist zu Hause rumliegen lassen. Das ich dann da keine Termine eintrage ist ja irgendwie klar.
Also - wenn möglich wirklich immer dabei haben und alle Termine eintragen!
Seit ich ihn dabei habe, steht aber immer alles drinnen. Vor dem zu Bett gehen schau ich dann nochmal hinein um sicher zu gehen, dass ich am nächsten Tag nicht irgendwas wichtiges ansteht.


Damit ich meinen Terminkalender auch wirklich immer bei mir haben und reinschreiben mag, muss er schön sein. Ich mag eben schöne Dinge, wer nicht. ;)
Paperblanks kann ich hier nur empfehlen. Da gibts einfach eine richtig schöne und große Auswahl.

2. Notizbücher
Notizbücher liebe ich aus verschiedenen Gründen.
Ich habe schon immer gern gekritzelt oder Gedanken aufgeschrieben, aber mittlerweile nutze ich sie aber auch um neben den Zeichnungen auch noch wichtige Sachen aufzuschreiben.
Habe ich zum Beispiel doch mal meinen Terminkalender vergessen so kann ich da schnell alles notieren und zu Hause übertragen.
Auch Details zu bestimmten Aufgaben und Deadlines finden hier Platz.
Notizbücher sind einfach Klasse ;)



Obwohl ich ein riesen Paperblanks-Fan bin bevorzuge ich hier allerdings einfachere Versionen wie ein Moleskine. Sie sind zwar schick, aber schlicht und ich komme mir nicht so vor, als würde ich das schöne Äußere mit meinem profanen Inneren verschandeln.
Außerdem: Ich schreib mir wirklich alles auf. Den kleinsten Kram, am Ende könnte es doch noch wichtig sein.
Andererseits ist das bei uns auch nötig in den Vorlesungen, denn es gibt keine Skripte oder sonstiges.

3. Eckspanner und Ornder
Ich bin ein Fauli und ich geb das auch offen und ehrlich zu.
So oft bin ich zu faul meinen Ordner mit in die Uni zu schleppen um sofort meine Blätter abzuheften.
Früher gab das dann immer ein Blätterchaos und die Sachen die ich dann dringend gebraucht habe, habe ich natürlich nicht gefunden.
Dann habe ich mir - eigentlich für meine Gesangsnoten - einen Eckspanner zugelegt. Jetzt pack ich da alle Blätter rein, die ich bekomme und wenn ich dann abends zu Hause bin sortier ich sie in meinen Ordner. So geht nichts verloren und wenn ich was brauch, weiß ich genau wo es ist.


Wie beim Terminkalender muss auch hier es zumindestens irgendwie n bisschen schicker sein, als 0815 damit ich Lust habe meinen Krempel in den Ordner zu sortieren. Deshalb hab ich ihn ein wenig "aufgepimpt".

4. To-Do-Listen & Wochenpläne
Wenn ich weiß, das etwas ansteht - wie zum Beispiel der Abgabetermin für einen Bericht - dann schreibe ich mir genau zwei Wochen vor dem Abgabetermin Wochenpläne und teile mir genau ein wann ich wieviel schreibe. So hat man immer kleine Etappen vor sich und nicht einen ganzen Marathon. Außerdem kann ich mich so viel besser motivieren: "Du hast dir das heute eingeteilt, jetzt machs auch!"
Tages To-Do-Listen funktionieren genauso. Man arbeitet kleine Etappen ab und ist viel eher motiviert das zu tun als den großen Batzen zu erledigen.

5. Der Wandkalender
Die allerwichtigsten Termine, die mit Vorbereitungszeit verbunden sind, wie zum Beispiel Prüfungen, trage ich mir rot in einen Kalender ein, der neben meinem Bett hängt.
So verliere ich die nicht aus den Augen. Mir ist dadurch bewusst, wie lang ich bis dahin noch habe und wann ich anfangen sollte zu lernen oder Vorzubereiten

6. Informationen sammeln
Am Anfang des Semesters sollte man aktiv nach Informationen sammeln, wann welche für einen Selbst wichtigen Sachen anstehen, sprich Prüfungen, Anmeldefristen und so weiter - die werden natürlich dann auch in den Terminkalender/Wandkalender eingetragen.
Jede Hochschulwebsite hat eine Unterseite mit Terminen dort kann man wichtiges finden, aber auch von wann bis wann unterrichtsfreie Tage sind usw.
Ach und Kommunikation mit den Komilitonen ist natürlich auch wichtig. Einfach die anderen nach Terminen ausfragen.

7. Den inneren Schweinehund besiegen
Den inneren Schweinehund besiegen war für mich der wichtigeste Punkt.
Im Prinzip läuft das ganze "Be organized" Ding von alleine, wenn man sich selbst in den Hintern tritt und sich motiviert organisiert zu sein.
Ich war bisher immer so "ach sooo wichtig ist das nicht, das läuft auch so". Aber seitdem ich mich dazu zwinge meinen Shit wirklich aufzuschreiben und zu sortieren läuft alles um einiges entspannter.


Das sind meine kleinen, feinen aber hilfreichen Tips. Also mir helfen sie zumindestens und ich hoffe, ich konnte euch damit auch ein wenig helfen.

So long und cheerio.
Eure Byrdie

24.04.13

So'n ekliges Gefühl in der Magengegend...

 VORSICHT - EMOTIONEN - VORSICHT - EMOTIONEN - VORSICHT

Nein. Ich bin kein Jammerblog.
Nein. Ich habe nicht vor ein Jammerblog werden.
Nein. Ich heiße es eigentlich nicht gut Beziehungskladeradatsch öffentlich breitzutreten.
Andererseits. Manchmal braucht man ein Ventil.
Andererseits. Bin ich nicht nur Kosmetik und Kleidung.
Andererseits. Habe ich Gefühle und Gedanken die tiefer gehen, als ich es für gewöhnlich  hier präsentiere.
Andererseits. Bin ich auch nur ein Mensch.
Ja. Es ist mir jetzt egal, wenn man sehen kann, dass ich auch nur ein Mensch bin.
Ja. Es ist mir jetzt egal, wenn meine verletzliche Seite zum Vorschein kommt.
Ja. Es ist mir jetzt egal, wenn das hier jemand liest, der das vielleicht besser nicht lesen sollte.

Vor einer Weile habe ich einmal die Frage in den Raum gestellt, was ihr davon haltet, wenn man mal seine Gedanken und Gefühle rauslässt. Und heute... Heute ist es mal soweit.
Ich lasse mal meine Gedanken und Gefühle raus. Wen das nicht interessiert: Ich bin euch nicht böse, wenn ihr jetzt wieder abschaltet. Ich kann euch auch verstehen. Viele wollen sich aufmuntern und ablenken und nicht noch mehr Emotionsgedöns hören.
Ich wünsche euch an dieser Stelle einen schönen Tag und einen Korb mit niedlichen Katzenbabys.

Diejenigen die weiterlesen möchten, möchte ich zuerst versichern, dass es mir im allgemeinen sehr gut geht. Ich bin glücklich und zufrieden mit meinem Leben. Es ist vielleicht manchmal etwas anstrengend, aber so ist das nunmal mit einem pädagogischen Studium und wenn man sich in einer fremden Stadt eine Homebase aufbaut.
Ich bin ein vielschichtiger Mensch und wie viele andere auch kann ich zwar allgemein glücklich sein, aber ein Punkt kann mir trotzdem sehr weh tun. Und darum geht es jetzt.

Wer meinem Blog schon länger treu ist, der wird sich vielleicht noch daran erinnern können, dass ich vor gut einem halben Jahr den Versuch gewagt hatte mit meinem damaligen Freund zusammen zu ziehen. Der Versuch scheiterte und kurz danach die Beziehung.
Es war eine intensive Beziehung und ein dramatisches Ende. Nichts von wegen "Pflaster abreißen und gut ist". Ich habe lange mit mir gerungen ob ich die Beziehung beenden soll und habe es dann schlußendlich getan. Und es hat im ersten Moment fast genauso weh getan wie die Beziehung weiter zu führen.
Es sind soviele bösen wie bitteren Worte gefallen wie "Ich werde dir das niemals verzeihen" - ein Satz der mir persönlich auch jetzt noch einen Stich versetzt, aber auch Sätze wie "Ich liebe dich immernoch und es wird nicht so schnell passieren, das jemand anderes in mein Leben treten wird".
Irgendwann kam das Stadium der Erleichterung, der Schmerz ließ nach und ich war mir sicher, dass das die richtige Entscheidung war. Und das bin ich mir heute auch noch.
Ich glaube nicht, das wir beide auf Dauer funktioniert hätten.
Was nicht heißt, dass ich diesen Menschen nicht geliebt habe oder das er mir jetzt egal ist und er mich jetzt kalt lässt.
Ich dachte es lässt mich kalt, aber da hatte ich mich doch sehr getäuscht.
Das Beziehungsaus zog einen langen Rattenschwanz an Streiterein hinter sich her.
Wir hatten und haben kaum Kontakt und wenn, dann giften wir uns nur an. Und das tut mir weh. Denn dieser Mensch war einmal ein riesengroßer Teil von mir und er ist mir wie gesagt immernoch wichtig. Aber er stößt mich von sich weg. Das kann ich auch verstehen, muss es akzeptieren, schließlich bin ich ja diejenige, die den Schlussstrich gezogen hat und ihm "zuerst wehgetan" hat.
Immer mal wieder habe ich versucht ihm die Hand zu reichen, versucht ein normales Verhältnis aufzubauen und biss auf Granit.
Und mir fiel es immer schwerer einen neuen Versuch zu wagen.
Als ich dann jedoch mein Aufräumen über alte Erinnerungen gestolpert bin, habe ich all meinen Mut zusammengenommen und einen neuen Versuch gestartet.
Ich muss zugeben ich bin ein unglaublich sturer und stolzer Mensch manchmal. So fällt es mir unendlich schwer nachzugeben, einen Schritt auf jemanden zuzumachen, vor allem in so einer Situation.
Wie gesagt. Ich habe einen erneuten Versuch gestartet.
Ich habe versucht so ruhig und klar in einer relativ kurzen Nachricht meine Gedanken zusammenzufassen.
Zu sagen, dass es mir leid und wehtut, dass wir uns nur noch so begegnen können. Das er mir immernoch wichtig ist und das ich es so gern versuchen würde zumindestens ein annähernd menschliches Verhältnis zueinander aufzubauen.
So ein Act fühlt sich für mich innerlich irgendwo an, als ob ich schwach wäre und auch, als ob ich meinen Kopf in das Maul des Löwen stecke im Vertrauen darauf, dass er nicht zubeißt. Ich hab quasi jegliche Schutzmauer runtergelassen um ihm die Hand zu reichen.
Allein das gab mir schon nen flauen Magen.
Aber in solchen Momenten habe ich immer unheimliches "Glück" und es kommt noch schlimmer.
Du willst ja mit deinem Gegenüber wieder in Näheren Kontakt treten und schaust dich ein wenig um, was in der Zwischenzeit in seinem Leben passiert ist und da siehst du es: "........ und seine Freundin!".
Vier Worte, die den stärksten Boxer ausknocken würden.
Ich meine. Es ist nicht so, dass ich ihn wiederhaben will. Es ist nicht so, dass ich eifersüchtig bin, weil er ne neue Beziehung hat und ich nicht. Es ist nicht so, dass ich es ihm nicht glücklich und vergeben zu sein. Nein im Gegenteil. Ich wünsche ihm wirklich so sehr, dass es ihm gut geht. Ich bin kein nachtragender Mensch in dem Sinne. Wenn ich könnte würde ich versuchen jeden (seelisch) zu retten, den ich kennenlerne.
Aber dennoch tut es mir weh. Weil ich so schnell ersetzt wurde. Weil es sich so anfühlt, als hätten diese Gefühle niemals Bedeutung gehabt, als hätte er niemals so gefühlt, wie er behauptet hat.
Als. Ach ich kann es eigentlich gar nicht so beschreiben.
Und auf der anderen Seite fühle ich mich schlecht, weil ich so empfinde. Ich habe doch am allerwenigsten das Recht mich jetzt verletzt zu fühlen, weil ich ja diejenige war, die Schluss gemacht hat, oder nicht?
Es ist eine von diesen Situationen,in denen du nicht weißt was tun, in denen du dich ohnmächtig fühlst, in denen du das Gefühl hast gleich kotzen zu müssen.
Eben so ein ekliges Gefühl in der Magengegend...

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit.
Byrdie

22.04.13

Schande über mich, Schande über meine Kuh

Ohje.... Da passt man einmal nicht auf, schon wird man von Verpflichtungen und allem drum und dran aufgesogen. Ach und dann war da ja noch das schöne Wetter und dann hat mir jemand ne neue Serie gezeigt hach...
Böses böses Real Life!!!

Es tut mir also wirklich supi dupi mega Leid, dass ich mich jetzt fast einen Monat (!!!!) kommentarlos nicht gemeldet hab *gnarf*
Aber jetzt mal ernst - da waren Freunde, Geburtstage, mein Praktikum, diesen öden schnöden Praktikumsbericht schreiben, Unterrichtsstunden vorbereiten.
Die einzig freien Minuten habe ich zumeist mit Schlafen verbracht. Oder nennt man das in dem Fall eher komatöses Rumliegen?
Ok. Zugegebenermaßen gab es da ein paar freie Sekündchen, aber in denen war mein Hirn leergepustet. Von wegen Inspiration oder so? Nee nee.

So aber jetzt bin ich wieder da und ich versuche mich nicht allzu sehr von dem Studium und so auffressen zu lassen. Für mich ist dieser Blog auch eine schöne Abwechslung mich mal mit anderen Dingen als "Welcher Musiker lebte wann und hat was wo gemacht?" zu beschäftigen.
Ja zwischen all den Tonikas, Subdominanten, verminderten Doppeldominanten mit Septim und Quartsextvorhalten bin auch ich ein ganz normaler Mensch, der sich auch gern mal mit "normalem" beschäftigt :D

So also genug der Entschuldigungen oder Versprechungen.
Nur soviel sei gesagt:
Für diese Woche ist noch ein größerer Blogpost geplant und wenn alles so klappt wie erhofft, dann erwartet euch im Mai ein sehr tolles Blogprojekt, auf das ich mich sehr freue.

Zum Schluss noch ein altes Amu, weil ich ja so ein krasser Kosmetikblog bin und so und hier nicht nur Text steht.


Also nun denn .
Ich wünsche euch einen wuuuundervollen Tag und cheerio.
Eure Byrdie